Promotionskolleg Windy Cities

Unter dem Stichwort „Energiewende“ wird in dem neuen Promotionskolleg ein zukunftsweisendes Thema hoher gesellschaftlich-ökonomische Sichtbarkeit und Relevanz bearbeitet. Das kooperative Promotionskolleg „Windy Cities“ beschäftigt sich mit Untersuchungen zum wirtschaftlichen Einsatz von Kleinwindanlagen zur lokalen dezentralen Stromerzeugung in urbanen Räumen. Der interdisziplinäre Ansatz umfasst hierbei Projekte zur Simulation und Visualisierung, zur Entwicklung neuer Energiespeichertechnologien, Test von Prototypen in Windanlagen bis hin zu einem intelligenten Lastmanagement.

Das Promotionskolleg wird über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert und umfasst 12 Dissertationsprojekte, die in Form von Stipendien vergeben werden.

Betreuung, Austausch und Interdisziplinarität

Die Betreuung der Projekte erfolgt jeweils durch ein Tandem aus einem Universitäts- und einem HAW-Professor. Durch diese Tandembetreuung wird für die Stipendiatinnen und Stipendiaten ein besonders stimulierendes wissenschaftliches Umfeld geschaffen. Über die inhaltliche Ausrichtung des Promotionskollegs sind die Projekte eng miteinander verknüpft und ein interdisziplinärer Austausch wird ermöglicht. Bei dem regelmäßigen Austausch von Ergebnissen und Ideen wird dadurch auch die Möglichkeit eröffnet, einzelne Versuchsreihen in den Laboren anderer Arbeitsgruppen durchzuführen und so durch Nutzung eines größeren Methodenportfolios die Promotion schneller und erfolgreicher abzuschließen.

„Windy Cities“ ist an das Kursprogramm GRADus der Universität Stuttgart angebunden, was den Mitgliedern eine große Bandbreite an Qualifizierungsmöglichkeiten eröffnet. Hierbei werden Hard- und Softskills über die gesamte Zeit des Promotionsvorhabens gleichermaßen gefördert.